Die weltweite Nachfrage nach Kraftfahrzeuge wird 1 Millionen nicht überschreiten ? allein schon aus Mangel an Chauffeuren.
?Gottlieb Daimler, 1901

Mein Accesslog liest sich gerade wie ein vergebener Liebesbrief.

Die Nacht muß es wohl wieder eine Kommentarspamwelle gegeben haben, wie unzählige HTTP POST auf die Fake Action Seite des Kommetarformular zeigen. Das Hinzufügen von Kommentaren per Javascript/ Aajax mag zwar für den einen oder andere Browser eine Hürde darstellen, aber es bietet auch effektiven Schutz gegen Kommetarspam.

Auch die Einrichtung ist garnichtmal so schwer. Wer bereits prototype nutzt, kann diese beiden Javascriptfunktionen benutzen.

  • Eine Javascript Funktion zur base64 Kodierung findet man eg. bei Selfhtml oder einfach mal nach javascript base64 googlen
  • Die IDs der Formularelemente in $F() in den Zeilen 7 bis 10 müssen natürlich den Gegebenheiten des Blogsystem angepaßt werden.
  • ?kommentarhinzufuegen.script? muß durch den Dateinamen des Skript ersetzt werden, welches die Kommentare hinzufügt.
  • in ?kommentarhinzufuegen.script? sollten auch die HTTP POST Variabeln base64 decodiert werden

Einzelheiten zur Anpassung ihres Weblogsystems entnehmen Sie bitte der Gebrauchsanleitung des Herstellers.

Wer allein dafür nicht prototype nutzen möchte ? ist ja nunmal auch ein paar KB lang ? kann natürlich auch eine eigene einfache Funktion zur Handhabung des XMLHttpRequest schreiben. In einem anderen Kontext habe ich vor einer Weile schon mal ein paar Worte dazu verloren.

Ich war mir bislang nicht vollkommen sicher, ob es möglich ist mit einem Skript, das über das XMLHttpRequest Objekt aufgerufen wird, einen Cookie zu setzen. Es ist möglich. Natürlich gibt es auch keinen guten Grund warum das nicht möglich sein sollte, aber man kann ja nie wissen, welche Problematiken sich dahinter verbergen können, die man unmittelbar nicht zu überblicken vermag.

Ausporbiert habe ich es mit Safari und Mozilla Firefox 1.5 und beide haben den Cookie angenommen. Firefox erkundigte sich sogar brav, ob es genehm sei von dieser Domain einen Keks anzunehmen. Ganz so wie man es gewohnt ist.

Ist nur schwer zu leugnen, daß ich ein ziemlicher Fan ajax artiger Technologien bin und sie auch zu verschiedenen Gelegenheiten gern einsetze. Und bislang habe ich immer recht positive Resonanz bekommen. Es geht den Kunden dabei weniger um die Technik an sich, als um die angenehmere Benutzung aufgrund unmittelbarer Reaktionen auf Eingaben.

Aber bei allem Komfort wird die Entwicklung solcher Anwendungen natürlich auch ein Stück komplizierter. Bei der Umsetzung ist das vielleicht noch anregend aber bei der Fehlersuche kommt einem dann doch langsam die Magensäure hoch, wie ich am Nachmittag feststellen mußte.

Domain Factory hat aufgrund jüngster Sicherheitslücken PHP auf die Version 4.4.1 aktualisiert. So weit so gut. Auf dem ersten Blick schien alles ohne Probleme zu laufen. Ich habe bei d)F noch nie große Problemem bei Serverupdates erfahren.
Wie sich nach einem hektischen Anruf herausgestellt hat, läuft allerdings doch nicht alles perfekt. Ein Kunde beschwerte sich, er habe bei der Bearbeitung einen Text verloren. Einen Text verloren?

Zur Bearbeitung von Seiteninhalten habe ich bei einem CMS einen in der funktionsweise diesem ähnlichen Editor eingesetzt. Bei einigen Texten weigerte sich das Skript die Texte zu speichern bei anderen Texten gab es keine Probleme. Bevor die Daten über das XMLHttpRequest Object werden Texte mit base64 kodiert, da eg. ein »kleines« Pluszeichen bei einem POST »große« Folgen haben kann. Das hat bis Heute auch perfekt funktioniert. Aber nach dem Update scheint es, als würden einige per Javascript kodierte Texte nicht wieder mit base64_docode dekodiert werden. Warum? Ich hab keinen blassen Schimmer. Es hat auch eine Weile gedauert, bis ich das Problem so weit eingegrenzt hatte. Ich habe mittlerweile verschiedenen Javscript Funktinen getestet, sogar die Netscape/Mozilla eigene btao() konnte meinen Frust nicht lösen. Nun läuft dort eine Suchen/Ersetzen Sache auf Klient und Server, die zwar auch ihren Zweck erfüllt, aber das hat base64 zuvor auch getan.

Ich bin mir nichtmal sicher, ob es direkt was mit base64 zu tun hat mit oder anderen Änderungen in 4.4.1, denn das letzte mir bekannte base64 bezogenen Problem wurde schon vor einer Weile gelöst.

Ich muß gestehen, daß ich Typo äußerst schick finde, ich aber keine Lust habe mein Weblogsystem zu wechseln. Also habe ich einen Blick auf prototype.js geworfen, um die Ajaxifizierung der Seite voranzutreiben.

Erster Einsatzort des Skript ist die Kommentarfunktion. Das Hinzufügen von Kommentaren erfolgt nicht mehr über das Versenden des Formular per HTTP POST, sondern mit Hilfe des Ajax Objekts des prototype Skripts, also letztendlich mit dem XMLHttpRequest Objekt. Auf der einen Seite ist das zwar recht fluffig, aber die Anforderungen an den Browser liegen natürlich auch etwas höher. Grundvorrausetzung ist natürlich Javascript damit das XMLHttpRequest Objekt angesprochen werden kann. Im Internet Explorer < 7 setzt aktivertes Active X vorraus, da beim IE der Request als ActiveX Objekt implementiert ist. Nutzer älterer Opera Versionen schauen komplett in die Röhre, da das Object erst ab Version 8 unterstützt wird.

Aber die meisten Blogger nutzen ja ohnehin Firefox & Co.

Aus der Seele gesprochen ? Hugos House of Weblog Horror:

Banalprogramme werden nicht intelligenter dadurch, das man sie in Bonbonfarbe packt?

Ja, die 37signal Leute sind auch Mosaikkandidaten.

Und sorry, liebe Webdesigner von Heute, das XMLHttpRequest Objekt ist zwar eine super Sache, aber nicht neu.
Erstmals habe ich es vor ca. fünf Jahren als ich noch studentische Hilfskraft bei radio NRW GmbH war benutzt um eine Telefonlistensoftware für das Interanet der Firma zu schreiben, die es ermöglicht aus einer großen Datenmenge bereits bei Eingabe eines Suchbegriffs potentielle Treffer zur ermitteln. Irgendwoher kenne ich das doch? Aber das ist natürlich erst Heute salonfähig. Nichts gegen den Einsatz dieser Technik, aber der Hype reiert mich aus vollen Rohren an. Ist allerdings putzig zu sehen , wie eine Hand voll neu ausgestanzter Mediaheinis damit ein paar Öcken mehr machen wollen.

Damals hieß das allerdings nicht Ajax, sondern »wackelige Technik, die nur mit Active X im Internet Explorer funktioniert«. Und ja, die dominanten Farben waren weiß und pissgrün. Ich kann mich noch an die erste Reaktion meines damaligen Chefs erinnern: Kniebie, Du sollst doch beim Arbeiten nicht kiffen?

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