deep-resonance.

Neben der edlen Kunst, etwas zu erledigen, gibt es die nicht minder edle, Dinge ungetan zu lassen. Das Aussortieren des Unwesentlichen ist der Kern aller Lebensweisheit.
—Laotse

Vienna

Current Song: Delerium - Fallen

Kürzlich habe ich mal von Vienna gelesen, einem Opne Source RSS Reader für OS X. Bislang hatte ich an NetNewsWire Lite (unten auf der Seite) nichts Gravierendens auszusetzen. Also warum eine alternative Software.
Die GUI von Vienna konnte mich überzeugen:

| Ordnerübersicht | Ordnerinhalt | ausgewählter Eintrag |

Natürlich kann man das Eintragspanel auch unten anordnen.

Ein Klick auf den Eintrags- oder Blogtitel eines Eintrag öffnet entsprechend Eintrag oder Weblog im Browser, der als Tab über Ordnerinhalt und denmausgewählten Eintrag platziert wird. Links aus einem Eintrag werden ebenfalls in einem Tab und nicht in einem weiteren Browserfenster geöffnet.

Genauso habe ich mir das Lesen von Feeds immer gewünscht.

Das können die meisten Reader aber auch, mag nun der efahrene RSS Nutzer einwerfen. Und das stimmt. Wenn man mal Windows betrachtet, steht man bei solchen integrierten Lösungen immer vor dem Problem, daß der Browser, den wir alle nicht wollen zur Anzeige von Seiten eingebunden wird. Möchte man auf NGLayout zurückgreifen ist es entweder nicht möglich oder es muß ein Zusatzaufwand in Kauf genommen werden. Um solche Maßnahmen umzusetzen, bin ich generell zu faul und so hieß es immer externe Link im Standardrowser öffnen oder so ähnich.

Vienna greift zur Darstellung von Internetseiten auf das AppleWebKit zurücks und ich muß sagen, das stört mich weiter nicht.

Ich denke, ich mag Vienna.

am 15. Oktober 2005

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