Orks aren't that bad, when you use lot's of ketchup...

Unglaublich! Ich habe noch nie explizit über The Klink geschrieben, wohl mal über Dive, dem späteren Soloprojekt von Dirk Ivens, einem der Gründungmitglieder von The Klinik.
Informationen zum Hintergrund der Band bietet die Wikipediaseite.

The Klinik gehörte mit Skinny Puppy, FLA und Front 242 zu den ersten EBM (Elektro) Band, die ich Mitte der 80er kennengelernt habe und mir den Weg in eine für mich völlig neue Musikrichtung weisten. Erst zu dem Zeitpunkt wurde mein Interesse an Musik geweckt. Wo ich Musik zuvor nur als Dahingeplätscher im Radio emfand und ich keinerlei Interesse hegte einen Blick in sowas wie Bravo zu werfen, fing ich dann an mein Taschengeld in Platten und Independent Musikmagazine umzusetzen. Vollständig!

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Ich denke, zuvor habe ich einfach noch nie Musik gehört, die mich wirklich angemacht hat. Ich mag es, wenn Musik auf mich wirkt, sich meine Nackenhaare aufrichten, ich plötzlich spüre, daß doch Blut durch meine Adern strömt, wenn es in den Ohren drückt und ich mich der geballten Energie und Gewalt der Klönge nicht mehr entziehen kann.
Naja, und das was damals im Radio zu hören war von A-HA über Modern Talking und Duran Duran bis Whitney Houston konnte das nicht wirklich bieten. Ich will nicht sagen, daß das alles schlecht war, einige Titel von Depeche Mode oder Pet Shop Boys habe ich mir sogar mal aus dem Radion auf Kassette aufgenommen.

Wer Klinik nicht schon kennt und kennenlernen möchte, dem sei das Album States (Discography) ans Herz gelegt. Eine Zusammenstellung verschiedener Titel aus den Jahren ‘85 – ‘90.

Die Alben nach ‘91, die Marc Verhaeghen nach dem Abschied von Ivens im Alleingang oder mit verschiedenen Gastmusikern herausbrachte, klingen weit aus weniger rau als die ältere Veröffentlichungen, und sind eher im Bereich der »Kopfhörermusik« anzusiedeln. Was ich erst im »fortgeschrittenem Alter« zu schätzen gelernt habe. Aber ich mich muß auch gestehen, da gibt es dann interessanteres als The Klinik.

Donnerstag, 9. Feb. 2006

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Wer Klinik Titel fälscht oder nachmacht, oder gefälschte oder nachgemachte Klinik Titel in Umlauf bringt, wird mit Melotron nicht unter 12 Titeln bestraft!

Und dann gerade noch diese schöne Industrial »Ballade«.

Freitag, 6. Jan. 2006

Dive

Spannenden Sachen sind nach dem Um-/ Aufräumen wieder zu Tage gekommen. Und ich muß feststellen ich habe früher skurrile Musk gehört.

Dive läßt sich in das Genre Industrial/ Noise einordnen. Ist jemanden, der mit dieser Art Musik nie zuvor was zu tun hatte vielleicht etwas schwer zu verdeutlichen. Man stelle sich dumpfe, monotone und arg verzerrte Samples mit »Gesang« durch ein Megafon vor. Recht zünftig, das Ganze. Ishkurs’ Guide (Trance -> EBM -> Electro Industrial) hält vergleichbare Samples bereit.

Hinter Dive steckt die belgische Industrial Legende Dirk Ivens, sicherlich durch seine Zusammenasrbeit mit Marc Verhaegen (auch auf frühen FLA Alben vertreten) in Form der EBM/ Industrial Kapelle Klinik bekannt geworden.

Die CD Box »Images« aus dem Jahre 1993 enthält eine Fünf-Track-CD neben dem oben abgebildetem Buch mit verschiedenen Werken von Françoise Duvivier, die mit ihren Kollagen die Stimmung von Dive sehr gut einfängt und einige Ihrer Werke als Cover Art bereit gestellt hat.

Radiotechnisch kann man per ampedOut mit Ähnlichem gut versorgt werden.

Freitag, 11. Mär. 2005 · ein Trackback

 

Ich höre schon den ganzen Morgen während der Arbeit alte CDs, in die ich schon lange nicht mehr reingehört habe, was mitunter relativ ablankend ist. z. Z. läuft Brain Damage von The Klinik. Und die haben, so weit ich weiß, nix mit diesem Hairstylisten-Team (oder was auch immer) zu tun.

Dienstag, 6. Nov. 2001