deep-resonance.

Ich ziehe es immer vor pessimistisch zu denken.
Entweder wird man letztendlich in seinem Denken bestätigt oder aber angenehm überrascht.
—Shred

Gammageflickr

Current Song: Funker Vogt - Lügner! (Survivor)

Tor/Privoxy: Firefox optimiert, mögige Nodes eingetragen, Flickr aufgerufen: 4 Minuten 33 Sekunden bis die Seite geladen war. Sieht nach einer richtig praktischen Anwendungen aus.

Ich habe ja vor ein paar Tagen schon mal über die Probleme von Tor/Privoxy in der Praxis gesprochen. Aber aufgrund der Relevanz einer solchen Installation habe ich mich mal ein paar Tage dadurch gequält. Das Proxy Switcher Tool ist dabei ein sehr willkommener Frustüberlaufregler.

Faszinierend dabei die jene Blogger, die Tor als die beste Erfindung seit geschnitten Brot anpreisen sich dann aber nicht zu den Probleme äußern und sich auch an keiner Diskussion dazu beteiligen. Der Eintrag hätte ja dazu dienen können. Aber das ist ja typisch für die meisten Blogger. Da lesen sie was von einem supidupi-anonymmach-Dings, bloggen groß und breit drüber aber kommen nicht auf den Trichter, das mal auszuprobieren. Oder wie soll man das verstehen?

Aber das ist gar nicht der Grund für diesen Eintrag. Ich wollte lediglich bemerken, daß Flickr sich weiterentwickelt hat. Ein etwas aufgeräumteres Layout, wie ich finde, und Drop Down Menüs, die zugegebenermaßen etwas praktischer sind als die Navigation im Footer. Ist natürlich ein Riesengrund den Spaß jetzt als Gamma zu bezeichnen.

Naja, leider habe ich schon vor ‘ner Weile die 200 Photogrenze der Free Accounts erreicht, so daß beim Hochladen neuer Photos ältere aus dem Photostream verschwinden würden. Ich schätze, ich werde mir sicher einen Pro Account gönnen, wenn der Plattenplatz der Photohalde jemals erschöpft sein wird. Vorausgesetzt es gibt dann noch Flickr und das Internet in seiner jetzigen Form ;)

am 17. Mai 2006 · 12 Kommentare

Platzprobleme sind passé

Current Song: Icon of Coil - Floorkiller

Um die Grenzen der 40 GB Platte des Minis zu überwinden, habe ich mir Heute ein iomege MiniMax mit einer 160GB Platte zuglegt. Über den Anschluß an einen Mac muß man nicht viele Worte verlieren. Einfach per Firewire verbinden und die Platte wird erkannt. Von Haus aus ist die Festplatte mit dem Mac OS Extended formatiert. Nach einer Neuformatierung mit Case-Sensitiv und Journaled war die Platte einsatzbereit.

Das Gehäuse sieht auf dem Photo zwar nett aus, ist aber aus Kunststoff und fühlt sich nicht im Ansatz so wertig an wie der Mini. Schade! Die Verarbeitung hält sich im Rahmen, in meinem Fall steht das Gehause nicht gleichmäßig auf dem Tisch und vibriert minimal, wenn der Mac draufgestapelt wird.

Abgesehen von der Vibration – und die werde ich auch noch in den Griff bekommen – ist das Laufwerk recht leise und dürfte kaum einen Störfaktor darstellen. Die blau flackernde Aktivitäts LED ist im Dunkeln allerdings eher aufdringlich.

Update: Also das Gehäuse ist vollkommen verzogen. Eine Kante hat fast einen halben Zentimeter Spiel bis zur Auflage. Ich bin sehr entäuscht von dem Kauf und werde Morgen versuchen das Gerät umzutauschen. Ein Applehändler sollte sich schämen sowas zu verkaufen.

25.02.2006 – Update: Die Behebung meiner Platzproblme müssen wohl noch ein paar Tage warten. Habe das Gerät bei Gravis zurückgegeben. Im Austasuch soll in den nächsten Tagen ein Ersatzgerät eintrffen. Ich hoffe mal, das Gehäuse wird dann nicht krumm und schief sein.

am 24. Februar 2006 · zwei Kommentare

In unseren modernen Zeiten, in denen Erfolg an der Größe des iPod gemessen wird und wir Mobiles nicht nur zum Telefonieren sondern auch zum Versenden von E-Mail und zur Serveradministration benutzten, wird es immer wichtiger von Zeit zu Zeit mal Inne zu halten, in sich zu blicken und zu erforschen was uns einfach persönlich wirklich wichtig ist.

Auf diese Weise dem Alltagstrott entkommen habe ich meinen Geist von den Irrrungen und Wirrungen des Zeitgeschehens befreit und mich für eine Erkenntnis geöffnet.

In tiefster Kontemplation wurde ich mir meiner geheimsten Wünsche bewußt. Keine technisch-verspielten Gadgets, keine gothische Sklavin mit herrlich weißen Brüsten.
Nein! Ein eigener Nachfüllstutzen. Denn nur mit einem eigenen Nachfüllstutzen kann man grenzenlose Unabhängikeit genießen. Und so geschah es, daß der Santärinstallateur Heute gegen Mittag den Eingriff am lebenden Heizkörper vornahm. Und endlich sind wieder knapp 2 bar Druck auf dem System, ohne daß irgendwelche Nachbarinnen ihre Anwesenheit verleugnen mußten, um den Installateur nicht herein zu lassen.

am 22. Februar 2006 · sechs Kommentare

Zenphoto

Current Song: Funker Vogt - No Tomorrow

zenphoto ist eine Galerisoftware geschrieben für den Einsatz auf dem eigenen Webspace mit PHP und MySQL. Und zenphoto macht Spaß.

  • Die Adminoberfläche ist recht rudimentär, aber dafür sehr übersichtlich. Man kann Photos hochladen, Galerien und Photos editieren (Name, Beschreibung und Reihenfolge ändern) und Kommentare editieren.

  • Der Clou sind die Ajaxfunktionen innerhalb der Galerien und Photoseiten, die es dem authentifizierten Benutzer ermöglichen wie bei Flickr Beschreibungen und Titel inline zu bearbeiten.

  • Photos können in nahezu beliebig skalierter Form ausgegeben werden, so daß man sie gut in Weblogeinträge oder Interneteseiten im Allgemeinen einbinden kann, eg.

    • als Thumbnail: /image/thumb/BNC-1.jpg
    • mit Größenangabe in Pixel: /image/320/BNC-1.jpg
    • als Original: /image/BNC-1.jpg
  • zenphoto verfügt zwar über eine Kommentarfunktion, aber die kann kaum den Community Charakter von Flickr ersetzen.

  • Wem das Default Template nicht zusagt, der hat die Möglichkeit eigene Themes zu erstellen oder fremde zu installieren.

  • Einstellungen werden in eine Includedatei vorgenommen. Hier hat man uA. die Möglichkeit das Zuschneiden der Thumbnails anzupassen, was bei einem individuellem Design der Alben sehr hilfreich sein kann.

Im Großen und Ganzen ein sehr angenehemes Galerieskript, bei dem mir bislang lediglich drei Macken aufgefallen sind:

  1. Wenn ein Bild gelöscht wird, wird zwar die Datei entfernt aber der Datenbankeintrag bleibt bestehen. Doch es klappt, wenn man unter "Edit Album" das Bild löscht.

  2. Und ich habe nicht herausfinden können wie der Upload/ Import per FTP klappen soll. Auf der Adminpoberfläche gibt es lediglich einen Hinweis, das die Möglichkeit besteht, aber ich habe nicht in Erfahrung bringen können wie es geht. Aber der Upload der HTTP klappt sehr gut - Upload multipler Files und von Archiven ist möglich - und somit juckt das auch nicht weiter.

    Update: Wie Martin im Kommentar erwähnt, erfolgt der FTP Upload durch Einsortieren der Bilder in die Ordnerstruktur unterhalb des Ordners 'albums'. Zu einfach...:)

  3. Tagging wäre mir noch lieber gewesen als Alben. Aber ich hoffe, das werde ich überleben;)

am 17. Februar 2006 · vier Kommentare

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