deep-resonance.

Der Weise hält sich im Hintergrund, doch in Wirklichkeit steht er vorn.
—Laotse

Widon't / Smarty

Current Song: Apoptygma Berzerk - Electronic Warfare [Remix]

Widon't heisst eine Umsetzung, die es verhindert, dass in einer längeren Überschrift nur das letzte Wort in eine andere Zeile umgebrochen wird, indem das letzte Leerzeichen durch ein nonbreaking space ersetzt wird. Für Wordpress gibt es da bspw. ein Plugin von Shaun Inman (Widon't). Und in dem Beitrag findet man auch gleich einen regulären Ausdruck, der die Ersetzung übernimmt.

Und das macht man natürlich nicht nur aus Spass an der Freude, sondern weil's echt nach Scheisse aussieht, wenn in einer Überschrift das letzt Wort in eine neue Zeile umbricht.

am 13. Januar 2007

Mouse Rage Syndrom

Current Song: Der Dritte Raum - Die Brummschleife (Der Kleine Korg Und Das Echo)

Schlecht gestaltete Webseiten sorgen für Bluthochdruck, Schweiss- und Wutausbrüche, sagt lt. Futurezone eine britische Studie.

Selten habe ich einer Studie so spontan und uneingeschränkt Glauben geschenkt.

via Boris

am 22. Dezember 2006

Inline Image Quotes von Natalie Downe (via) benutzt korrekt verschachtelte blockquote und p Elemente um Zitaten separate An- und Abführungszeichen zu verpassen.

Das fand ich so klasse, dass ich diesem Eintrag auch direkt mal ein Zitat verpassen muss:

Der Unterschied zwischen Gott und den Historikern besteht hauptsächlich darin, daß Gott die Vergangenheit nicht mehr ändern kann.

— Samuel Butler

am 22. November 2006 · zwei Kommentare

CSS3::calc() & Co.

Current Song: Aphex Twins - Outside Kick Ass Violin Solo

Ja, scheisse! Genau darauf habe ich gewartet. Für mich hatte CSS schon immer zu wenig Logikanteil, so dass ich lieber im Backendcode herumgehackt habe. Das kann sich mit CSS3 bald ändern, dann kann ich endlich an Einheiten und Werten ein wenig herumrechnen...

Im SELFHMTL Weblog wurde es verraten.

am 22. September 2006 · zwei Kommentare

Es tanzt das CSS

Current Song: Skandalon - Exit

Nachdem ich den kompletten vergangenen Monat mit Backend Endwicklung an einem Projekt beschäftigt war, konnte ich mich in der zurückliegenden Woche an Smarty Templates und CSS austoben. Und im Nachhinein fällt es mir schwer zu sagen, was von beiden mir besser oder schlechter gefallen hätte.

Spannender ist sicher die Entwicklungsarbeit am Backend einer Seite, denn dabei muss man etwas stärker seinen Grips nutzen und planen. Das Umsetzen eines Screendesign per HTML / CSS ist eher eine entspannende Fingerübung und beides zusammen macht so’n Job eigentlich ziemlich rund.

Außerdem ist’s ganz nett, wenn man im Büro barfuss und mit nur einem Socken rumlaufen kann, ohne dass jemand davon Notiz nimmt.

Und wer nix mit den Neubauten am Hut hat, kann mit dem Titel des Eintrags nur die Hälfte anfangen.

am 19. August 2006

und DIVs sind doch nur bessere Spalten

Current Song: VNV Nation - Solitary

Im Selfhtml Weblog ist ein Artikel mit kritischer Betrachtung des Umfang von Navigation und Seitenleisten im Verhältnis zum Inhalt generischer Webloglayouts veröffentlicht worden: Tabellen, Spalten und Weblogs vs. Hypertext.

Ein sehr interessanter Gedankengang, den ich in Anlehnung an meine Nörgelei über superbreite Layouts vom Vormittag weiterverfolge. Nicht selten sind Seitenleisten - teilweise sogar mehrspaltige - verantwortlich für das Ausweichen auf dermaßen ausladendes Design.

Zwei Punkte:

  1. Was verspricht sich ein Blogger von dieser Informationsflut? Ganz ehrlich, idR. würdige ich den Inhalten solcher Leisten kaum einen Blick. Der primär spannende Bestandteil einer Seitenleiste ist doch lediglich die Blogrolle.

  2. Der bloggende Webdesigner rühmt sich doch zur Speerspitze der Gestalter zu gehören. Warum dann nicht einfach mal auf zeitgenössische Technologien zurückgreifen und Seitenleisten und ihre Inhalte optional im Bedarfsfall einbinden, wenn man schon nicht darauf verzichten möchte. Ein Ansatz, der es dem Entwickler auch ermöglichen könnte sich vom Nachbauen klassischer Tabellenlayouts zu lösen.

Ich wollt's nur erwähnt haben. Nun geht's ins Bett...

am 21. März 2006 · ein Kommentar

Montagsdöner

Current Song: Fields of the Nephilim - The Harmonica Man

Ich habe ja zugegebener Weise eine recht festgefahrene Meinung zu fixen oder flüssigen Layout und deren maximal bzw. minimale Breite.

Ganz übel fallen mir immer wieder fixe Layouts mit einer Breite von mehr als 900 Pixel auf. Es mag ja sein, daß 1024×768 mittlerweile ein weit verbreite Auflösung ist, aber das ist noch lang kein Grund, daß ein Browserfenster diese Weite auch einnehmen muß. Oder wieviel Platz bleibt denn noch, wenn ein Browserfenster im Vollbild eine Seitenleiste mit 150 oder 200 Pixel Breite hat. Gerade bei Linux- und Macnutzern ist es stark verbreitet möglichst viele Fenster nebeneinander auf den Bildschirm zu platzieren. Was nicht selten eine aufwändiges Zielrücken voraussetzt, wie ich aus eigener Erfahrung zu berichten weiß. Und dann kommt ein Flachköpper daher und wirft mir eine Seite mit 900 oder 1000 Pixel Weite vor die Füße.

Der Punkt, daß die Bildschirmauflösung nicht mit der Fensterbreite gleichzusetzen ist, ist doch mindestens so alt wie der erste grafische Browser und es gibt immer noch irgendwelche selbstverliebten Designer-Pfeifen, die meinen sie wären zu schön dafür und erzählen ihren Kunden dumme Märchen von Standardauflösungen. Die können noch so viel Webstandards nutzen wie sie wollen, es sind und bleiben Amateure. Bevor man sich mit Webstandards beschäftigt sollte man sich doch erstmal mit grundlegenden Eigenarten des Screendesign auseinanderstzen. Ein wenig mit Photoshop malen zu können ist nicht ausreichend.

Wenn fixes Layout dann bitte konservativ und schmal.

Ich habe gerade ein Templateset bekommen, da ist mit das Essen von Vorgestern aus dem Gesicht gefallen. Und solche Vögel nennen sich dann Webdesigner. Hab’ schon keine Lust mehr…

am 20. März 2006 · zwei Kommentare

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