Wenn ich nur darf, wenn ich soll, aber nie kann, wenn ich will, dann mag ich auch nicht, wenn ich muß. Wenn ich aber darf wenn ich will, dann mag ich auch, wenn ich soll und dann kann ich auch wenn ich muß. Denn schließlich: Die können sollen müßen wollen dürfen.

Dive vs. Diskonnekted

Current Song: Front Line Assembly – Civilization

Frozen – eine »Gemeinschafts EP« von Dirk Ivens (Dive, Ex-Klinik etc) und Diskonnekted. Mit Auszügen. Dirk Ivens verzerrter Gesang verleiht den Titeln ganz klar den eigentümlichen Dive-Charakter. via Nerotunes

Mittwoch, 22. Mär. 2006

Unglaublich! Ich habe noch nie explizit über The Klink geschrieben, wohl mal über Dive, dem späteren Soloprojekt von Dirk Ivens, einem der Gründungmitglieder von The Klinik.
Informationen zum Hintergrund der Band bietet die Wikipediaseite.

The Klinik gehörte mit Skinny Puppy, FLA und Front 242 zu den ersten EBM (Elektro) Band, die ich Mitte der 80er kennengelernt habe und mir den Weg in eine für mich völlig neue Musikrichtung weisten. Erst zu dem Zeitpunkt wurde mein Interesse an Musik geweckt. Wo ich Musik zuvor nur als Dahingeplätscher im Radio emfand und ich keinerlei Interesse hegte einen Blick in sowas wie Bravo zu werfen, fing ich dann an mein Taschengeld in Platten und Independent Musikmagazine umzusetzen. Vollständig!

Klinik-Box.jpg

Ich denke, zuvor habe ich einfach noch nie Musik gehört, die mich wirklich angemacht hat. Ich mag es, wenn Musik auf mich wirkt, sich meine Nackenhaare aufrichten, ich plötzlich spüre, daß doch Blut durch meine Adern strömt, wenn es in den Ohren drückt und ich mich der geballten Energie und Gewalt der Klönge nicht mehr entziehen kann.
Naja, und das was damals im Radio zu hören war von A-HA über Modern Talking und Duran Duran bis Whitney Houston konnte das nicht wirklich bieten. Ich will nicht sagen, daß das alles schlecht war, einige Titel von Depeche Mode oder Pet Shop Boys habe ich mir sogar mal aus dem Radion auf Kassette aufgenommen.

Wer Klinik nicht schon kennt und kennenlernen möchte, dem sei das Album States (Discography) ans Herz gelegt. Eine Zusammenstellung verschiedener Titel aus den Jahren ‘85 – ‘90.

Die Alben nach ‘91, die Marc Verhaeghen nach dem Abschied von Ivens im Alleingang oder mit verschiedenen Gastmusikern herausbrachte, klingen weit aus weniger rau als die ältere Veröffentlichungen, und sind eher im Bereich der »Kopfhörermusik« anzusiedeln. Was ich erst im »fortgeschrittenem Alter« zu schätzen gelernt habe. Aber ich mich muß auch gestehen, da gibt es dann interessanteres als The Klinik.

Donnerstag, 9. Feb. 2006

assemblage, collage, writing and mixed media artwork

Current Song: Cabaret Voltaire – Baader Meinhof

Wozu Referere nicht alles gut sein können. In meinem kleinen Eintrag über Dive habe ich im Zusammenhang lediglich die Galerie von Françoise Duvivier erwähnt, allerdings ist es nicht falsch sich auch mal die Sammlungen weiterer Künstler anzusehen, die auf der Seite der Lazarus Corporation ihre Werke ausstellen.

Dienstag, 7. Jun. 2005

Dive

Spannenden Sachen sind nach dem Um-/ Aufräumen wieder zu Tage gekommen. Und ich muß feststellen ich habe früher skurrile Musk gehört.

Dive läßt sich in das Genre Industrial/ Noise einordnen. Ist jemanden, der mit dieser Art Musik nie zuvor was zu tun hatte vielleicht etwas schwer zu verdeutlichen. Man stelle sich dumpfe, monotone und arg verzerrte Samples mit »Gesang« durch ein Megafon vor. Recht zünftig, das Ganze. Ishkurs’ Guide (Trance -> EBM -> Electro Industrial) hält vergleichbare Samples bereit.

Hinter Dive steckt die belgische Industrial Legende Dirk Ivens, sicherlich durch seine Zusammenasrbeit mit Marc Verhaegen (auch auf frühen FLA Alben vertreten) in Form der EBM/ Industrial Kapelle Klinik bekannt geworden.

Die CD Box »Images« aus dem Jahre 1993 enthält eine Fünf-Track-CD neben dem oben abgebildetem Buch mit verschiedenen Werken von Françoise Duvivier, die mit ihren Kollagen die Stimmung von Dive sehr gut einfängt und einige Ihrer Werke als Cover Art bereit gestellt hat.

Radiotechnisch kann man per ampedOut mit Ähnlichem gut versorgt werden.

Freitag, 11. Mär. 2005 · ein Trackback