Nächste Woche läuft nun mein Aperture 2 Trial aus und ich habe mich ziemlich daran gewöhnt. Nur ein paar punkte, die ich für erwähnenswert halte.

  • Man kann relativ einfach zwischen verschiedenen Datenbanken wechseln. In den Einstellungen einfach eine andere DB auswählen und neu starten.

  • Es besteht die Möglichkeit beim Import Masterimages in der Datenbank wie auch auf dem Dateisystem zu speichern. Das Dateisystem ist dabei meine persönliche Preferenz: Hält die Datenbank kleiner, ich kann mit anderen Programmen einfacher darauf zugreifen und macht Datensicherungen transparenter. Und bei einer beschädigten DB würden die Originale nicht verloren gehen.
    Allerdings ist der letztere Fall noch nicht eingetreten.

  • Das Interface ist einfach, schön und flüssig zu bedienen. Selbst auf einem MacBook mit 2GHz/2GB ist Aperture 2 noch problemlos nutzbar.

  • Man kann von einem Master diverse "Versionen" erstellen und an denen Anpassungen zu treffen.

  • Fotos lassen sich in Projekte und Alben innerhalb von Projekten organisieren. Weiter kann man in Projekten Web Pages, Web Galleries und so'n Fetz erstellen. Auch mit .Mac/MobileMe-Schnickdings Integration.

    Web Pages sind eine schöne Methode aus ein paar Fotos schnell eine HTML Galerie zu machen. Es stehen ein paar Templates zur Auswahl, die allerdings alles recht exzessiven Einsatz von Tabellen machen. Die Vorlagen sind im Aperture.app/Contents/Resources/WebThemes zu finden. Schnell stellt man fest, dass man nicht gänzlich auf Tabellen verzichten kann, da Aperture dann nix mehr mit den Templates anfangen kann. Schätze das ist später mal einen separaten Eintrag wert.

  • Für den Export zu Flickr eignet sich das das Export Plug-In aus den Flickr Tools. Wenn man unbedingt Geld loswerden möchte, gibt es noch eine Alternative, die ich allerdings nicht ausprobiert habe.

    Sehr schick sind auch die editierbaren Einstellungen zu Export. Man kann dort Größe, Format Qualität und optional ein Wasserzeichen definieren.

  • Ein Möglichkeiten zur Bearbeitung von Fotos und deren Metadaten erschlagen meine Bedürfnisse vollkommen.

Es gibt natürlich noch viel mehr zu Aperture zu sagen. Aber wer sich dafür interessiert sollte sich evtl. ein Buch zum Thema zulegen:)

Also ich möchte nie wieder iPhoto benutzen. Egal welche Version. Vor dem Kauf würde ich mir allerdings noch Photoshop Lightroom anschauen. Und im Großen und Ganzen bin ich mir nicht sicher, ob das Geld in meinem Objektiv-Fond nicht besser angelegt ist.

am 13. Juli 2008 · zwei Kommentare

Vor ein paar Tagen habe ich das 30 Tage-Trial von Aperture 2 zur Verwaltung von Bearbeitung von Fotos installiert. Und finde es im Vergleich zu iPhoto 6 sehr angenehm. An letzterem hatte ich nie viel Spass bietet ja auch keine wirklich interessante Feature an.

Bin aber zZ. noch etwas unschlüssig, ob ich nach Ablauf des Trials wirklich 200 Tacken ausgeben möchte. Ich muss das nochmal gut 20 Tage auf mich wirken lassen und dann sehen, ob sich das für mich wirklich lohnt. Gemessen an den Möglichkeiten zur Verwaltung und Verarbeitung scheinen die 200 Euro gar nicht mal übertrieben zu sein.

am 24. Juni 2008 · zwei Kommentare

[neuer · älter]