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Wie man mit Monero eine Entführung ruiniert

Die Kryptowährung Monero ist bekannt für ihren Fokus auf Privatsphäre. Das bringt sie immer wieder in die Schlagzeilen, weil sie gerne für die Zahlung von Lösegeldern verwendet wird. So auch bei einem berühmten Fall aus Norwegen, der nun von Netflix verfilmt wurde. In diesem Fall setzten die Entführer auf die für die Öffentlichkeit neue Kryptowährung Monero und scheiterten.

Die Serie „Verschwunden in Lørenskog“ basiert auf wahren Begebenheiten, die sich vor rund vier Jahren in Norwegen zugetragen haben. Zu Halloween 2018 ruft der norwegische Milliardär Tom Hagen die Polizei an und meldet die Entführung seiner Frau. Diese verlangen Lösegeld, das in Monero bezahlt werden soll.

Weil die Entführer in einer Notiz ausdrücklich vor einer Einschaltung der Polizei gewarnt hatten, muss diese ihre Ermittlungen verdeckt aufnehmen. Doch schon bald zeigt sich, dass die Entführung unter höchst seltsamen Vorzeichen abgelaufen sein muss. 

True Crime aus Skandinavien

Die geplante Übergabe des Lösegeldes scheitert schon daran, dass Monero nicht so schnell in der gewünschten Menge aufzutreiben ist. Doch das ist erst der Anfang einer Geschichte, die sprachlos macht.

Wie aus dem Genre „Nordic Noir“ gewohnt steht auch bei „Verschwunden in Lørenskog“ nicht die Action, sondern die moralischen Grauzonen im Vordergrund der Geschichte. Die verzweifelte Suche nach der Milliardärs-Gattin wird mit bedrückenden und düsteren Bildern unterlegt. Hier gibt es keine inhaltliche Schwarz-Weiß-Zeichnung, sondern nur finsteres Grau.

In dieser schaurigen Atmosphäre zeichnen die Showrunner eine Geschichte nach, die bis heute rätselhaft ist. Das gilt umso mehr, als dass der echte Milliardär Tom Hagen in einem Interview ausführlich über den Fall Rede und Antwort stand.

„Verschwunden in Lørenskog“ ist ab sofort auf Netflix verfügbar.

   

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