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Deutsche Finanzaufsichtsbehörde warnt vor Risiken beim Krypto-Handel

Da es keinen staatlichen Schutz gibt, kann man bei Krypto-Investitionen sein gesamtes Geld verlieren, warnte die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) am Montag. Es ist nicht das erste Mal, dass die Aufsichtsbehörde so eine Warnung ausspricht, bisher gab es bereits eine ganze Reihe an ähnlichen Mitteilungen.

Chaos nach Pleiten mehrerer Krypto-Plattformen

Zuletzt veröffentlichte die BaFin eine Warnung an Kleinanleger im Februar dieses Jahres.

Mehrere Insolvenzverfahren führender Krypto-Projekten hat die Behörde wohl dazu veranlasst, die Warnung zu ergänzen. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht warnte die Anleger insbesondere davor, dass das Schicksal ihrer Einlagen von den Bedingungen des jeweiligen Dienstes sowie den Details des Insolvenzrechts in Deutschland abhängt. Diese Faktoren werden entscheidend bei der Frage sein, ob man sein Geld von einem gescheiterten Krypto-Unternehmen zurückbekommt.

Der Zusammenbruch von Terra Luna, Celsius und ähnlichen Unternehmen hat zu schwierigen Konkursfällen geführt. Händler und Anleger müssen im Rahmen umfangreicher Gerichtsverfahren um ihr Geld kämpfen.

Keine Garantie für Investitionen in Kryptowerte

In der Erklärung der Regulierungsbehörde heißt es:

Wenn ein Dienstleister wie beispielsweise eine Handelsplattform oder ein Anbieter von Wallets Geld verliert oder die Geschäftstätigkeit aufgeben muss, besteht kein Schutz, der die Verluste der Kunden abdeckt, wie beispielsweise bei Einlagensicherungssystemen oder Anlegerentschädigungssystemen. Solche Systeme gibt es für Kryptowerte nämlich nicht.

In der EU sind Bankeinlagen bis zu einer Höhe von 100.000 Euro versichert, um Kunden zu schützen und zu verhindern, dass Banken im Falle eines Marktcrashs bankrott gehen.

Vor kurzem hat die EU eine politische Einigung über die Regulierung der Märkte für Kryptowerte (Markets in Crypto Assets Regulation, MiCA) erzielt, die den Schutz der Kunden und die Regulierung von Kryptowährungen zum Ziel hat, aber noch nicht in Kraft getreten ist.

In der Zwischenzeit haben die Finanzaufsichtsbehörden in der EU potenzielle Käufer gewarnt: Wenn ein System, mit dem man schnell reich wird, zu gut erscheint, um wahr zu sein, ist es das wahrscheinlich auch.

   

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