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IOTA in der Kritik: Klüngeleien bei Projekt Shimmer (SMR)?

Kurz nach der dem IOTA Referendum zur Tokenverteilung beim Seitenprojekt Shimmer (SMR) werden Vorwürfe laut: Hat IOTA-Chef Dominik Schiener mit einem Geschäftspartner für die Abstimmung gemauschelt?

Vergangene Woche ist bei IOTA in einem Referendum beschlossen worden, die Menge der Token beim Seitenprojekt Shimmer (SMR) noch vor dem Launch um ein Fünftel zu erhöhen. Das Abstimmungsergebnis fiel mit 54 Prozent Ja-Stimmen zu 46 Prozent Nein-Stimmen recht knapp aus. Jetzt weist Twitter-Nutzer IOTA_crypto auf Hintergründe hin, die auf geheime Absprachen von Dominik Schiener schliessen lassen. Schiener soll als Vorsitzender der IOTA-Stiftung bei dem Referendum für sich selbst und einen Geschäftsfreund auf persönliche Vorteile hingewirkt haben. Schiener hat die Angelegenheit bisher nicht kommentiert.

Was IOTA_crypto ausgegraben hat, klingt durchaus pikant: Er erklärt, dass der Vorschlag für die Ausweitung der Token bei Shimmer (SMR) von „Kappy“ kam, der mit echtem Namen Rob Daykin heißt und schon früher mit Schiener zusammen in Start-ups investiert habe. Verdächtig sei auch, dass der Vorschlag zur weitreichenden Änderung bei der Tokenverteilung für Shimmer (SMR) insgeheim geändert wurde, weil wohl ein Rechenfehler vorlag. Dazu komme: Die IOTA Stiftung unter Dominik Schiener entscheide letztendlich, welche Pläne der Community zur Abstimmung vorgelegt werden – und das Referendum zu Shimmer (SMR) sei merkwürdigerweise aktuell das einzige gewesen, welches diese Hürde nehmen konnte.

Ungereimtheiten bei Shimmer, IOTA und Dominik Schiener

Als dann eine Mehrheit für letztendlich 25 Prozent mehr SMR zum Start feststand, gingen Rob Dayking aka „Kappy“ und Dominik Schiener mit einem Projekt namens Nakama an die Öffentlichkeit. Dieses führt auf seiner Webpräsenz Dayking als einen der Gründer und Schiener als Berater. Nakama will sich in Sachen Web3 für IOTA und Shimmer engagieren und die Sparten DeFi, NFTs und Gaming erschließen. Problematisch ist laut IOTA_crypto in dem ganzen Vorgang nicht nur die versteckte Verknüpfung von IOTA Stiftung und Nakama durch Dominik Schiener – sondern auch das Resultat bei Shimmer, welches normalen Anlegern schade.

Dazu muss man wissen: Shimmer (SMR) war ursprünglich als eine Art Testnet für IOTA konzipiert und sämtliche Token der Genesis sollten durch Staking an IOTA Anleger verteilt werden. Geldwert für SMR war deshalb nicht vorrangig angestrebt, dieser Aspekt wurde für ein zweites Seitenprojekt Assembly (ASMB) in der Vordergrund gestellt. Doch Assembly scheint noch vor dem Launch in der Sackgasse gelandet und so wurde Shimmer auf einmal auch finanziell interessant.

IOTA_crypto rechnet vor: Die beschlossenen zusätzlichen Token bei Shimmer fließen Richtung IOTA Stiftung und von dort aus potenziell zu Nakama. Wenn Shimmer startet, wird es deutlich mehr Token als ursprünglich angekündigt geben. Diese Richtungsentscheidung wurde von der IOTA Stiftung gepusht, ohne die persönlichen Verstrickungen zwischen Schiener und Dayking offenzulegen. Geht es nach IOTA_crypto, müsste sich die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) einschalten.

Fazit: IOTA-Chef Schiener muss sich zu Shimmer, Nakama und „Kappy“ erklären

Schiener ist bei der IOTA Stiftung satzungsmäßig nach dem Ausscheiden der anderen Mitgründer faktisch Alleinherrscher, wie ein Leak zeigte. Selbst der Aufsichtsrat der IOTA Stiftung ist von der Gunst Schieners abhängig. Schon deshalb wäre es mehr als wünschenswert, dass Schiener seine Verbindungen zu Rob Daykin („Kappy“) offenlegt und auch reinen Tisch dazu macht, was mit Assembly geschieht und wie die künftigen Tokenverteilungen im IOTA Ökosystem aussehen soll. Denn es drängt sich tatsächlich der Verdacht auf, dass hinter den Kulissen eine neue geldwerte Verteilung hin zu Shimmer (SMR) stattfindet, welche Schiener und Freunde begünstigt, aber geduldigen Anlegern schadet.

IOTA_crypto übrigens engagiert sich seit Jahren pro IOTA und hält die technologische Perspektive weiterhin für gut. Doch er hat Schiener mit „Drang nach Geld und Macht“ als Trickser ausgemacht und liefert dafür gute Argumente. Schiener wiederum ist in der Vergangenheit auch in öffentliche Streitereien mit den IOTA-Mitgründern David Sønstebø und Sergey Ivancheglo geraten, auch hier drehte es sich neben persönlichen Eitelkeiten um Geld und Macht. Einer gemeinnützigen Stiftung wie bei IOTA stehen solche Vorfälle nicht gut zu Gesicht und lassen wiederholt auch auf mangelnde Transparenz schließt. Es wird Zeit, dass Schiener sein Abtauchen beendet, welches immer dann geschieht, wenn es um seine Person und verdeckte Absprachen geht.

   

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