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Bitcoin (BTC) in Studie der Bank von Kanada: Bitcoiner haben geringe Finanzkompetenz

Aus einer Studie der kanadischen Zentralbank geht hervor, dass die befragten Bitcoin-Besitzer im Durchschnitt eine geringere Finanzkompetenz haben als diejenigen, die keine Bitcoin (BTC) besitzen.

Für die Studie wurden vier Jahre lang von 2016 bis 2020 jedes Jahr Umfragen gemacht. Die Anzahl der Befragten lag zwischen 1.987 und 3.893.

Die vollständige Studie der Bank of Canada mit dem Titel “Bitcoin Awareness, Ownership and Use: 2016-20” wurde am Dienstag veröffentlicht. Eine der wichtigsten Schlussfolgerungen der Studie:

“Bitcoin-Besitzer wiesen ein größeres Wissen über das Bitcoin-Netzwerk auf als Nicht-Besitzer, schnitten aber bei Fragen zur Finanzkompetenz schlechter ab.”

Die Finanzkompetenz wurde jedoch mit nur drei Multiple-Choice-Fragen getestet, bei denen es um Zinsen, Inflation und das Verständnis von Aktien und Investmentfonds ging. Die drei Bitcoin-Fragen betrafen das Angebot, den digitalen Ledger und die Frage, ob das Netzwerk von der Regierung finanziert wird oder nicht.

Angesichts der geringen Anzahl an Fragen ist es fragwürdig, ob damit die Finanzkompetenz einer Person genau gemessen werden kann. Andererseits sind die Fragen ziemlich einfach.

Fragen zu Finanzkompetenz und Bitcoin: Bank of Canada

Die Forscher der Bank of Canada betonten, es sei wichtig, die “Wechselwirkung zwischen Finanzkompetenz und der Beteiligung am Kryptowährungsmarkt” zu erforschen, da mit dem Sektor viele Risiken verbunden sind, die durch Aufklärung möglicherweise vermieden werden könnten.

Bitcoiner

Aus den Daten geht hervor, dass die durchschnittlichen Bitcoin-Hodler in diesen vier Jahren junge Männer zwischen 18 und 34 Jahren waren und dass die Zahl der Männer jedes Jahr mindestens doppelt so hoch war wie die der Frauen. Die Geschlechterkluft ist in der relativ kurzen Geschichte der Kryptowährung seit langem schon ein oft diskutiertes Thema.

“Insgesamt decken sich die marginalen Effekte mit den bereits diskutierten deskriptiven Ergebnissen. Wir stellen fest, dass die Wahrscheinlichkeit sinkt, dass man Bitcoin besitzt, wenn man weiblich, älter und arbeitslos ist, aber sie steigt mit höherer Bildung”, wie es in dem Bericht heißt.

Im Bericht wurde ein häufig vorkommender Typus von Bitcoin-Händlern festgestellt. Junge, gebildete Männer, die eine geringe Finanzkompetenz aufweisen, aber über 70.000 US-Dollar verdienen, sind die typischsten:

“Insbesondere Kanadier, die jung, männlich und berufstätig sind, einen Universitätsabschluss haben, ein hohes Haushaltseinkommen und eine relativ geringe Finanzkompetenz aufweisen, besitzen eher Bitcoin.”

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Nicht-Bitcoiner

Am anderen Ende des Spektrums waren diejenigen, die eine hohe Finanzkompetenz aufwiesen und Bitcoin zwar kennen, aber keine besitzen.

Die Gründe, die in der Studie angegeben wurden, warum diese Leute keine Bitcoin besitzen, waren interessanterweise nicht unbedingt gegen Bitcoin gerichtet. Die häufigsten Antworten waren mangelndes Verständnis und die Tatsache, dass die derzeitigen Zahlungsmethoden nicht zufriedenstellend sind.

Auf Platz drei steht der Grund, dass die Befragten “einer privaten Währung, die nicht von einer Regierung finanziert wird, nicht trauen”.

“Wir stellen fest, dass zwischen 2018 und 2020 der Bekanntheitsgrad und der Besitz von Bitcoin unter den Kanadiern stabil geblieben ist: Fast 90 Prozent der Bevölkerung kannten Bitcoin, aber nur 5 Prozent besaßen ihn.”

Cointelegraph berichtete zuvor über eine einzelne Umfrage aus dieser Studie mit dem Namen “Cash Alternative Survey”. Aus dieser geht hervor, die Wahrscheinlichkeit, dass Kanadier mit einer geringeren Finanzkompetenz in Krypto investieren, doppelt so hoch sei.

   

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