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Bitcoin Verbot: Sherman fordert Abschaltung, Bankmanager Regulierungen

Es gibt durchaus zahlreiche Politiker, die sich für ein Bitcoin Verbot aussprechen. So zwiegespalten wie es aktuell ist, waren die Meinungen einzelner Politiker und Staaten beim Thema Kryptowährungen wohl noch nie. Während El Salvador den Bitcoin als Zahlungsmittel legalisiert, zwingt China die Bitcoin Mining Zentren zur Abschaltung.

Brad Sherman, Politiker der Demokratischen Partei in den Vereinigten Staaten von Amerika, empfindet Kryptowährungen aufgrund der hohen Volatilität als zu gefährlich. Bei einer Sitzung des United States House Comittee on Financial Services positionierte sich Sherman ganz klar gegen Kryptowährungen und empfiehlt daher ein Krypto Verbot.

Bitcoin Verbot, denn Kryptowährungen seien nur für Steuerhinterziehung geeignet

Kryptowährungen seien nur dafür geeignet, um Steuern zu hinterziehen und Richtlinien in Bezug auf Handelsgeschäfte zu umgehen. Wenn einer von zehn Investoren einen Gewinn von einer Million einfährt, machen neun andere einen Verlust von 100.000 USD, so Sherman. Der 66-Jährige fand hierbei klare Worte in seiner Kritik:

„Kryptowährungen haben die politische Unterstützung von patriotischen Anarchisten, die sich für Steuerhinterziehung stark machen. Ich hoffe, dass wir sie abschalten.“

Statt mit Kryptowährungen zu handeln, sei es besser an Lotterien teilzunehmen und auf Kursverläufe von Aktien zu wetten. Einen Bezug auf die Nutzvorteile von Kryptowährungen nahm Sherman nicht.
Der 60-jährige Tom Emmer hingegen nahm sich während der Konferenz die Zeit, um deutlich zu machen, dass Kryptowährungen einen bequemen Einstieg in die Finanzwelt darstellen.

Europa habe keine Zeit zu verlieren

Ein Bitcoin Verbot kommt derweil für François Villeroy de Galhau, ein französischer Bankmanager, nicht in Frage. Stattdessen möchte der Gouverneur der Banque de France, dass Kryptowährungen in Europa schneller reguliert werden müssen. Hier sei keine Zeit mehr zu verlieren.

„Ich muss hier die Dringlichkeit betonen: wir haben nicht mehr viel Zeit, ein oder zwei Jahre. Sowohl bei den digitalen Währungen als auch bei den Zahlungen müssen wir in Europa bereit sein, so schnell wie nötig zu handeln, oder wir riskieren eine Aushöhlung unserer monetären Souveränität – etwas, das wir nicht tolerieren können.“

Das waren die Worte von Villeroy während einer Pariser Europlace-Finanzkonferenz am Dienstag. Frankreich sei eines der fortschrittlichsten Länder in Bezug auf Kryptowährungen, so Villeroy. Frankreich hat bereits im Jahr 2019 ein Gesetz verabschiedet, durch das Unternehmen mit Bezug auf Kryptowährungen eine Lizenz beantragen können. In vielen europäischen Ländern gibt es hingegen noch keine klaren Gesetze zu Kryptowährungen.

   

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